Workflow und Orchestrierung: der Takt, ohne den nichts zusammenpasst
Ein Monatsabschluss, der zu früh läuft, ist so wertlos wie eine Bestellbestätigung, die zu spät kommt. Skills können handeln, Wissen kann begründen — aber nichts von beidem entscheidet, wann und in welcher Reihenfolge etwas geschieht. Diesen Takt geben zwei Ebenen vor.
Zwei Ebenen der Steuerung
- Reaktiv (ereignisbasiert): Es passiert etwas — eine Bestellung trifft ein, ein Schwellwert wird überschritten — und ein Workflow reagiert. Dafür ist n8n vorgesehen, ergänzt um schlanke Skripte für Sonderfälle.
- Geplant (zeitgesteuert): Wiederkehrende und voneinander abhängige Vorgänge — Monatsabschluss, Reporting, Datenpflege — laufen als Ablaufpläne. Dafür dient Apache Airflow als Orchestrator, der Abhängigkeiten und Wiederholungen verwaltet.
Warum getrennt?
Ereignisse und Zeitpläne haben unterschiedliche Ansprüche. Ein Ereignis will schnell beantwortet werden; ein Ablaufplan will verlässlich und mit klaren Abhängigkeiten laufen — inklusive Wiederholung bei Fehlern. Trennt man beides, kann jede Ebene das tun, worin sie gut ist. Beide münden im selben Kern: dem Agenten, der mit Skills und Wissen handelt.
Getragen von der Infrastruktur
Alles läuft in Docker-Containern — heute die Betriebsgrundlage. Für den belastbaren Dauerbetrieb ist Kubernetes vorgesehen: Selbstheilung, Ausfallsicherheit und Skalierung, damit der Betrieb auch dann weiterläuft, wenn eine Komponente ausfällt.
Status
| Ebene | Werkzeug | Status |
|---|---|---|
| Container-Betrieb | Docker | ✅ live |
| Reaktive Workflows | n8n + Skripte | 🧭 geplant |
| Zeitgesteuerte Orchestrierung | Apache Airflow | 🧭 geplant |
| Ausfallsicherer Betrieb | Kubernetes | 🧭 geplant |
Damit schließt sich der Bogen der Kernbausteine: Wissen begründet, Skills handeln, die Orchestrierung gibt den Takt — und der Qualitätsprozess bindet sie zu einem Betrieb zusammen, der von allein läuft.